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BVO » Dramatik pur in der Oberfrankenliga
BVO

31.01.2016 - 19:07 von Jan Fischer


Pünktlich zur Faschingszeit spielt die Bezirksoberliga verrückt: Die beiden Erstplatzierten Michelau/Seubelsdorf 1 und Weidhausen verlieren überraschend; der Drittplatzierte Kirchenlamitz schafft zwar nur ein Unentschieden, kehrt aber auf die Spitzenposition zurück. Der sechste Spieltag wartete mit einigen unerwarteten Ergebnissen auf – und wirbelte die Tabelle gehörig durcheinander. Drei punktgleiche Mannschaften liegen vorne – doch den Vorletzten trennen vom Ersten lediglich drei Punkte. Einzig Schlusslicht Helmbrechts hat etwas Rückstand und besitzt somit momentan die schlechtesten Chancen auf den Klassenerhalt. Neutrale Beobachter dürfen sich auf die drei ausstehenden Runden freuen, die beteiligten Teams wohl weniger: Jetzt ist Nervenstärke gefragt!
Da sind die Verhältnisse in der Bezirksliga Ost schon klarer: Der Schachklub Presseck gewinnt in der sechsten Runde zum sechsten Mal und drängt mit aller Macht zurück ins Oberhaus. Rehau 1 hält zwei Punkte Abstand. Spannend bleibt es dennoch, denn erst am letzten Spieltag treffen die beiden Spitzenteams aufeinander. Im Verfolgerduell Marktredwitz/Mitterteich gegen Marktleuthen 2 gab es keinen Sieger – schlecht für beide. Im Keller müssen weiterhin fünf Mannschaften bangen: Wer nimmt am Ende die (regulär) drei Abstiegsplätze ein?
Einen herben Rückschlag muss Hollfeld/Memmelsdorf in der Bezirksliga West hinnehmen: Die Spielgemeinschaft kassiert in Sonneberg die erste Saisonniederlage. Neustadt kann durch einen Kantersieg gegen Mönchröden den Vorsprung ausbauen. Nach Mannschafts- und Brettpunkten ist der SV nun klar die Nummer eins und Favorit auf die Meisterschaft. Die vielleicht letzte Chance, den Aufstieg von Neustadt noch zu verhindern, hat Hollfeld/Memmelsdorf im Spitzenspiel der siebten Runde am 21. Februar. Wenig erfreulich läuft es weiterhin für Hallstadt – der TV ist eines von vier Teams, das sich mitten im Abstiegskampf befindet.
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BVO » Oberfränkische Ligen - Kirchenlamitz übernimmt Tabellenführung
BVO

15.11.2015 - 22:21 von Jan Fischer


Nach einem Drittel der Saison stellen die Schachfreunde Kirchenlamitz die beste Mannschaft in der Bezirksoberliga. Ein 7:1 in Helmbrechts machte die Kirchenlamitzer zum Spitzenreiter – mit zwei Mannschaftspunkten Vorsprung. Bamberg 2 kassierte in Weidhausen die erste, wenn auch knappe Niederlage. Thiersheim musste beim neuen Tabellenzweiten Michelau/Seubelsdorf 1 eine empfindliche Klatsche hinnehmen und ist nun Schlusslicht.
Die Bezirksliga Ost dominieren gleich drei Teams mit weißer Weste: Rehau 1, Presseck und Marktleuthen 2 ranken sich um die Spitze. Die Pressecker schalteten Vorjahres-Vize Kulmbach aus. Auf den Abstiegsrängen: ebenfalls drei Mannschaften, die in drei Runden noch keinen Zähler geholt haben.
In alter Stärke präsentiert sich Hollfeld/Memmelsdorf in der Bezirksliga West. Gemeinsam mit Neustadt ist die Spielgemeinschaft derzeit erster Anwärter auf die Meisterschaft. Nicht wiederzuerkennen ist hingegen Hallstadt. Der Titelfavorit hat mit 0:6 Punkten einen klassischen Fehlstart hingelegt.
Die Ligaspiele enden für dieses Jahr am dritten Advent.
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BVO » Oberfränkische Ligen - Früh trennt sich die Spreu vom Weizen
BVO

25.10.2015 - 18:51 von Jan Fischer


Nach dem zweiten Spieltag der Bezirksoberliga haben nur noch zwei Teams eine weiße Weste: Zum einen die Kirchenlamitzer, die nur knapp gegen den starken Aufsteiger Bindlach 3 gewannen. Zum anderen Bamberg 2 – jene Mannschaft, die in der Vorsaison fast absteigen musste. Nach einem breiten Mittelfeld mit ausgeglichenem Punktekonto folgen als Schlusslicht der Aufsteiger Michelau/Seubelsdorf 2 und überraschend der Vorjahres-Vize FC Nordhalben; beide mussten die zweite Niederlage hinnehmen. Auffallend zudem: Es gab nur Ergebnisse von 5:3 und 4,5:3,5. Ein Zeichen, wie eng die Spielstärke dieser Liga zusammen liegt.
Wesentlich klarer sind da schon die Kräfteverhältnisse in der Bezirksliga Ost: Vier Mannschaften mit vier Punkten stehen vier punktlose Teams gegenüber. Ohne Erfolg ist bislang auch die Spielgemeinschaft Tröstau/Mehlmeisel, die noch in der vergangenen Saison lange vorne mitspielte. Den höchsten Sieg des Tages feierte die neu gegründete Spielgemeinschaft Marktredwitz/Mitterteich mit 7,5:0,5 gegen den Mitaufsteiger Rehau 2.
In der Bezirksliga West meldet sich der Coburger SV nach einigen “dürren Jahren” zurück: Der zweite klare Sieg bringt die Vestestädter an die Tabellenspitze. Wie stark die Coburger wirklich sind, wird sich am nächsten Spieltag im Duell gegen Sonneberg zeigen. Einen Fehlstart hat hingegen Hallstadt erwischt. Die TV-Mannschaft, die zum Favoritenkreis auf die Meisterschaft zählte, findet sich ohne Zähler auf einem Abstiegsplatz wieder.

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BVO » Erweiterter Bezirksvorstand entscheidet über Spielgemeinschaften
BVO

18.04.2015 - 19:55 von Jan Fischer


Der erweiterte Vorstand des Schachbezirks hat die Spielgemeinschaft (SG) Marktleugast/Stammbach als Aufsteiger in die Bezirksliga Ost genehmigt. Als Zweiter der A-Klasse Hof-Bayreuth-Kulmbach hatte diese bereits bestehende SG das Aufstiegsrecht erworben.
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BVO » “Oberfranken-Tatort”: Schach-Krimi mit Happy End für Kirchenlaibach
BVO

13.04.2015 - 16:53 von Jan Fischer


Wenig Stunden vor dem ersten “Franken-Tatort” haben die oberfränkischen Schachligen einen echten Krimi erlebt. So blieb das Endspiel der Bezirksoberliga bis zur letzten Partie spannend und dramatisch. Nach mehr als fünf Stunden setzte sich der TSV Kirchenlaibach gegen die SF Kirchenlamitz mit 4,5:3,5 durch. Der verdiente Lohn für die Mannschaft um Reiner Singer: die oberfränkische Mannschafts-Meisterschaft und der Aufstieg in die Regionalliga Nord-West. Herzlichen Glückwunsch! Nichts für schwache Nerven war auch der Abstiegskampf im Oberhaus. Der SK Presseck muss als Tabellenletzter nach einer Saison gleich wieder absteigen. Um den neunten Platz gab es eine denkbar knappe Entscheidung; drei Teams trennen nur wenige (halbe) Brettpunkte. Doch Michelau/Seubelsdorf 1 hat als Vorletzter den Klassenerhalt geschafft, da aus der Regionalliga Nord-West kein Absteiger nach Oberfranken kommt. Der Kronacher SK belegte dort den viertletzten Platz, der zum Klassenverbleib genügt.

zum kompletten Bericht...
Ergebnisse und Endtabellen der oberfränkischen Ligen...
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BVO » Meisterkür erst am letzten Spieltag in den Oberfränkischen Ligen
BVO

16.03.2015 - 16:42 von Jan Fischer


Nach der vorletzten Runde hat in den drei oberfränkischen Ligen noch keine vorgezogene Meisterschaftsfeier stattgefunden. Erst im Finale am 12. April werden die Meister gekürt – in der Bezirksoberliga sogar in einem echten Endspiel: Tabellenführer TSV Kirchenlaibach trifft auf die Zweitplatzierten SF Kirchenlamitz. Der Sieger ist Oberfränkischer Mannschaftsmeister, bei einem Unentschieden hat Kirchenlaibach die Nase vorn. In Runde acht ließ der Spitzenreiter zu siebt bei nur fünf Thiersheimern nichts anbrennen und siegte souverän. Schwerer tat sich Kirchenlamitz: Gegen sieben Waldsassener kam der Verfolger über ein 4:4 nicht hinaus. Im Keller der Liga sieht es für die Ostoberfränkischen Vereine Presseck und Helmbrechts ganz schlecht aus, Bamberg 2 hingegen machte mit einem Punktgewinn einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.
In der Bezirksliga Ost verpasste es Bindlach 3, den Titel perfekt zu machen – gegen Marktleuthen 2 erreichte das Team nur ein 4:4. In der Schlussrunde genügt den “Aktionären” aber schon ein Unentschieden gegen Rehau zur Meisterschaft. Sehr spannend verspricht der Abstiegskampf zu werden: Lehsten muss auf jeden Fall zurück in die A-Klasse; vier Mannschaften könnten noch auf den (nach derzeitigem Stand) weiteren drei Abstiegsrängen landen.
Wie im Oberhaus steht auch der Bezirksliga West ein Endspiel ins Haus: Der Erste Sonneberg trifft auf den Zweiten Michelau/Seubelsdorf 2. Im Fall eines Unentschiedens steigen die Thüringer auf. In der Vorschlussrunde hatten die Sonneberger die deutlich schwierigere Aufgabe – nur knapp setzten sie sich in Hallstadt durch; die “Zweite” der Spielgemeinschaft gewann hingegen problemlos. Am Tabellenende stehen drei Mannschaften mit jeweils nur zwei Punkten. Sie können wieder Hoffnung schöpfen: Bei zwei Absteigern aus der Bezirksoberliga in die Bezirksliga Ost gäbe es nur zwei Absteiger aus der Bezirksliga West in die Kreisoberliga.
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