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News - aktuell   Kampf um die Krone völlig offen
29.09.2009 von Jan Fischer

Saison-Vorschau für die oberfränkischen Schach-Ligen

Am Sonntag, 11. Oktober, gehen die drei Spielklassen des Schachbezirks Oberfranken in die Saison 2009/2010. Insgesamt 30 Mannschaften stehen in den Startlöchern. Dabei werden die Karten in mehrfacher Hinsicht neu gemischt: Die Bezirksoberliga und die beiden Bezirksligen haben ihre Gesichter verändert.
Die spannende Frage in der Bezirksoberliga – der sechsthöchsten Spielklasse – lautet: Welche Mannschaft wird zum Thronfolger des TSV Kirchenlaibach? Die Kirchenlaibacher hatten in der vergangenen Saison mit deutlichem Abstand das beste Team gestellt und waren schon einen Spieltag vor Ende der Serie der oberfränkische Meister und Aufsteiger in die Regionalliga Nord-West. Die Favoritenrolle lässt sich nicht eindeutig verteilen. Natürlich gilt die zweite Mannschaft des SC Bamberg – Absteiger aus der Regionalliga - als Anwärter auf die Rückkehr nach oben. Als Nachteil könnte es sich jedoch erweisen, dass die Bamberger zusätzlich noch mit der „Dritten“ in der selben Liga vertreten sind.
Erschwerend kommt hinzu, dass der SC Pegnitz-Creußen – ein Verein, der in den vergangenen Jahren oft oben mitgespielt hat – seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen hat. Pegnitz-Creußen wollte eine Spielgemeinschaft mit der zweiten Mannschaft des TSV Kirchenlaibach eingehen; dieses Ansinnen lehnte jedoch der Rechtsausschuss des Bayerischen Schachbunds in letzter Instanz ab. Den frei werdenden Platz im Oberhaus nimmt der SK Weidhausen ein, der dritte Aufsteiger neben dem SV Thiersheim und der SG Hollfeld/Memmelsdorf. Den drei Neuligen sind durchaus Überraschungen zuzutrauen.
Alles andere als klare Verhältnisse herrschen in der Bezirksliga Ost. Zwar gilt die zweite Mannschaft des FC Marktleuthen, die durch eine knappe Niederlage im Relegationsspiel gegen Weidhausen den Aufstieg verpasst hatte, als Titel-Favorit. Aber auch die SF Kirchenlamitz und Absteiger TS Bayreuth wollen ein Wörtchen um die Meisterschaft mitsprechen.
Neu in dieser Liga ist eine Spielgemeinschaft: Der FC Konradsreuth, der seit Jahren in den oberfränkischen Ligen spielt, geht eine Partnerschaft mit der SpVgg Weißenstadt – Meister der B-Klasse Hof-Bayreuth – ein. Ihr Comeback in der Bezirksliga feiern der SK Helmbrechts und die zweite Mannschaft des SK Kulmbach. Nach einer langen Pause kehrt der SK Mitterteich – geographisch in der Oberpfalz gelegen – als Aufsteiger in den Spielbetrieb des Schachbezirks Oberfranken zurück.
In der Bezirksliga West haben – ähnlich wie in der Bezirksoberliga – die Mannschaften aus der „zweiten Reihe“ gute Chancen auf den ersten (Aufstiegs-)Platz. Dadurch, dass Meister und Vizemeister aufgestiegen sind, können sich die dahinter platzierten Teams Hoffnungen auf den Titel machen. Dies sind der SV Seubelsdorf, die SF Windheim und der SK Michelau. Als Absteiger aus der Bezirksoberliga kommt der Coburger SV dazu.
Auch über die Zusammensetzung dieser Liga hat der bayerische Rechtsausschuss entscheiden müssen: Eine Spielgemeinschaft zwischen den beiden Bezirksligisten SV Seubelsdorf und SK Michelau wurde letztlich abgelehnt. Weil Weidhausen nach dem Rückzug von Pegnitz-Creußen zusätzlich aufgestiegen ist, schafft ein weiterer A-Klassist den Sprung in die Bezirksliga – die zweite Mannschaft des SC Höchstadt.


o Im Internet: www.schachbezirk-oberfranken.de


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