BVO
Nordhalben, Thiersheim und Bamberg 2 sind Herbstmeister
04.12.2016 - 19:09

Die oberfränkischen Ligen haben zum Jahresabschluss ihre Herbstmeister gekürt – freilich ein Titel ohne Wert. Und doch zeigt die Tabelle nach vier von neun Runden schon, wohin sich die 30 Mannschaften im neuen Jahr orientieren müssen. Die einen können im Kampf um die Meisterschaft mitmischen, die anderen müssen um den Klassenerhalt bangen.
Auf dem ersten Platz der Bezirksoberliga haben wohl die meisten Beobachter den TSV Kirchenlaibach erwartet. Doch Bindlach 3 brachte den Regionalliga-Absteiger erstmals ins Stolpern und knöpfte der Singer-Truppe einen Punkt ab. Der FC Nordhalben nutzte die Gunst der Stunde und überwintert nun bis zum 15. Januar an der Spitze. Dann wird es im Duell mit Kirchenlaibach vielleicht schon zu einer Vorentscheidung kommen. Der Herbstmeister des Vorjahres aus Kirchenlamitz verlor hingegen recht deutlich gegen Michelau und muss mit Platz acht Vorlieb nehmen. Auch Presseck und Seubelsdorf bibbern – nicht nur wegen der eisigen Temperaturen – im Keller der Liga.
In der Bezirksliga Ost feierte Absteiger Thiersheim den vierten souveränen Erfolg. Zwei Verfolger bleiben dem Tabellenführer mit nur einem Punkt Rückstand auf den Fersen – Marktleuthen 2 und Kulmbach. Ganz unten stehen derzeit zwei sieglose Teams aus dem Schachkreis Marktredwitz – Tröstau/Mehlmeisel und die SF Fichtelgebirge aus Wunsiedel. Die Abstiegszone beginnt aber bereits bei Platz fünf.
Ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen liefern sich in der Bezirksliga West weiterhin Bamberg 2 und Burgkunstadt. Beide behalten ihre weiße Weste, und sie treffen erst in der achten Runde zum direkten Duell aufeinander. Sonneberg und Tettau liegen schon zwei Zähler zurück. Die Tabelle im Westen ist relativ klar strukturiert: Den Spitzenteams folgen ein Dreier-Mittelfeld und weitere drei Mannschaften, die abgeschlagen am Tabellenende liegen. Nach momentanem Stand müssten Höchstadt 2, PSV Bamberg und Mönchröden für A-Klasse oder Kreisoberliga planen. Aber auch hier gilt der alte Spruch: Noch ist nicht aller Tage Abend.



Jan Fischer


gedruckt am 26.02.2017 - 09:01
http://www.steffans-schachseiten.de/include.php?path=content&contentid=1046