BVO » Oberfränkischer Mannschaftsmeister steht vorzeitig fest
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19.03.2017 - 20:00 von Jan Fischer


Der Schachbezirk gratuliert einem überragenden überragenden oberfränkischen Mannschaftsmeister: Der FC Nordhalben machte durch einen Sieg in Neustadt b. Coburg bereits einen Spieltag vor Saisonende den Titel in der Bezirksoberliga perfekt. Herzlichen Glückwunsch! Dennoch bleibt es spannend: Werden die Frankenwäldler diesmal den Weg in die Regionalliga Nord-West antreten? Für den Fall, dass sie erneut verzichten, können sich vier Mannschaften Chancen auf den Nachrückerplatz ausrechnen. Die besten Aussichten hat dabei der SC Höchstadt, auf Platz zwei, gleichauf mit Kirchenlaibach. Abgeschlagen am Tabellenende stehen Waldsassen und Presseck, die wohl für die Bezirksliga planen können.

Apropos Bezirksliga Ost: Da schickt sich der SV Thiersheim an, ins Oberhaus zurückzukehren. So ganz rund lief der Thiersheimer Motor aber heute nicht; gegen Helmbrechts hieß es nur 4:4. Doch Verfolger Marktleuthen 2 kam ebenfalls nicht über ein Unentschieden hinaus. Es bleibt beim Zwei-Punkte-Abstand. In der Schlussrunde treffen die beiden Topteams zum Endspiel aufeinander. Die Marktleuthener müssten aber schon mindestens 6,5:1,5 gewinnen, um noch Meisterschaft und Aufstieg zu schaffen. Die Antwort auf die Abstiegsfrage wurde vertagt. Zwar nimmt Oberkotzau derzeit den vorletzten Platz ein, könnte sich aber mit einem Sieg im Kellerduell gegen Kirchenlaibach 2 durchaus noch retten. Zittern müssen alle Mannschaften von Platz fünf abwärts.

Noch nicht aller Tage Abend ist auch für die drei Teams, die um den Klassenerhalt in der Bezirksliga West kämpfen. Vielleicht gibt es nur zwei Absteiger – dann könnten alle drei Kellerkinder noch das Ticket für ein weiteres Jahr Bezirksliga lösen. Das mit Abstand beste Team der Liga heißt SC Bamberg 2 – bisher. Ein Mannschaftspunkt und mehrere Brettpunkte Vorsprung sollten eigentlich reichen. Wenn die Bamberger doch stolpern sollten, kann sich der Sieger aus dem Spitzenspiel Sonneberg – Burgkunstadt noch Hoffnungen machen.

Nach heutigen Stand würde es so aussehen:
- Eine oberfränkische Mannschaft steigt aus der Regionalliga Nord-West ab.
- In der Bezirksoberliga gibt es zwei Absteiger, beide gehen in die Bezirksliga Ost.
- Aus jener Liga müssen vier Teams absteigen, aus der Bezirksliga West nur zwei Mannschaften.
Das alles aber noch unter großem Vorbehalt. Definitives lässt sich erst am 30. April sagen, wenn die bayerischen Ligen ihre Saison beenden. Saisonfinale im Schachbezirk Oberfranken ist bereits am 2. April.

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