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17.01.2014 - 09:56 von Sebastian Dietze


Die Kleinstadt Brakel in Nordrhein-Westfalen hat sich für Höchstadts Schachtalente als Glücksfall entpuppt. Beim dreitägigen Schachturnier „Winter-Special“ am vergangenen Wochenende trumpften die 16-jährigen Christian Koch und Lukas Schulz auf und ließen fast das ganze Teilnehmerfeld hinter sich. Erstmals in der 51-jährigen Vereinsgeschichte gelang einem Höchstadter ein Remis gegen einen Schachgroßmeister in einer Langzeit-Partie.
Niclas Huschenbeth, 21-jähriger Großmeister und Deutscher Meister 2010 war mit von der Partie und klarer Favorit auf den Turniersieg. Schulz und Koch waren an Position 10 und 14 von 25 gesetzt, hatten sich für die fünf Partien aber mehr vorgenommen.
Für Christian sollte es das bisher beste Turnier seiner Schachkarriere werden. Nach einem Auftaktremis und zwei Siegen spielte er mit Weiß gegen GM Huschenbeth. Dank einer riskanten Eröffnung – b2-b4 im dritten Zug gegen die sizilianische Verteidigung – und weiteren aggressiven Zügen führte Christian nach 19 Zügen einen Bauern. Rund 60 Züge und fünf Stunden lang suchte Huschenbeth nach Gewinnwegen, dann war das Remis im Läufer-gegen-Turm-Endspiel perfekt. Ein Sensationserfolg für Christian Koch, das i-Tüpfelchen war anschließend der Sieg gegen die Nummer 3 der Setzliste. Mit vier Punkten feierte Christian Koch den zweiten Platz und 150 Euro Preisgeld, punktgleich hinter dem 51-jährigen Hanna Sorial aus Libyen. Mit dreieinhalb Punkten folgte GM Huschenbeth, punktgleich mit Lukas Schulz. Lukas hatte mit einer Niederlage begonnen, dann mit drei Siegen und einem Schlussrundenremis gegen Sorial überzeugt.
Vater Horst Schulz startete auf Setzplatz 18, holte gute 2,5 Punkte und wurde 14. im starken Teilnehmerfeld. Zu den Ergebnissen und Endtabellen.. .

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