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Donnerstag, 21. Juni 2018
BVO » Mitgliederversammlung kippt Regel zum Freilassen von Brettern
BVO

10.06.2018 - 21:19 von Klaus Steffan


Über einen mit Spannung erwarteten Antrag hat die Mitgliederversammlung des Schachbezirk Oberfranken in Bamberg entschieden: Das Freilassen von Brettern zieht künftig nicht mehr den Verlust der nachfolgenden Bretter nach sich. Das hatten gleich vier Vereine gefordert; mit 14:11 Stimmen entschieden sich die Delegierten dafür, die jahrelang gültige Regel in der Turnierordnung zu kippen. Im Gegenzug und zum Verhindern taktischer Spielchen werden Geldbußen eingeführt: je 50 Euro fürs Freilassen von Brett 1 und 2, 30 Euro für Brett 3 und 4, 10 Euro für Brett 5 und 6; das Nichtbesetzen der Bretter 7 und 8 bleibt ungeahndet. Gleichzeitig steigt die Buße für eine Spielabsage, egal zu welchem Zeitpunkt, auf 150 Euro.
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BVO » Ein Blick in die überregionalen Ligen aus oberfränkischer Sicht:
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17.04.2018 - 20:43 von Reiner Schulz


Als beste Oberfränkische Mannschaft hat sich der TSV Bindlach/Aktionär in der 2. Bundesliga, wie im Vorjahr, einen sehr guten 4. Platz erkämpft. In der Bayerischen Oberliga spielte leider kein Oberfränkischer Vertreter. In der Landesliga Nord konnte sich der SC Bamberg einen 3. Platz und der TSV Bindlach-Aktionär 2 einen 7. Platz erkämpfen. In der Regionalliga Nord/West belegten die Oberfranken folgende Plätze: 1. FC Marktleuthen Platz 3, SC Höchstadt Platz 5, Kronacher SK Platz 7 und der PTSV SK Hof leider nur Platz 10. Damit muss der PTSV SK Hof in die Bezirksoberliga absteigen.
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BVO » Oberfränkische Ligen: Jubel in Sonneberg
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17.04.2018 - 20:41 von Jan Fischer


Zwei Meister standen schon vor dem Finale der oberfränkischen Ligen fest - der dritte Champion ließ lange auf sich warten: In einem denkwürdigen Meisterschaftskampf in der Bezirksliga West hatte am Ende die SG Sonneberg die Nase vorn. Auch Vizemeister Burgkunstadt hätte den Aufstieg verdient gehabt.
Doch der Reihe nach: In der Bezirksoberliga endete das Schaulaufen des Meisters SC Bamberg 2 in Weidhausen mit einem 4:4. Damit gelang dem Jubelverein im Jahr seines 150-jährigen Bestehens das Kunststück, von der Bezirksliga in die Regionalliga durchzumarschieren. Vizemeister wurde der SV Seubelsdorf nach einem Sieg gegen Titelverteidiger Nordhalben. Die Abstiegsfrage wurde am letzten Spieltag schnell und eindeutig beantwortet: Neustadt rettete sich durch ein 4:4 bei Bindlach 3, gleichzeitig verlor Marktleuthen 2. Die Marktleuthener begleiten dadurch ihren Nachbarverein Kirchenlamitz in die Bezirksliga Ost.
Das wiederum bedeutet eine Hiobsbotschaft für Presseck: Die Frankenwäldler müssen ihren zweiten Abstieg in Folge verkraften. Denn aus der Bezirksliga Ost steigen nicht nur drei, sondern vier Mannschaften ab. Und der SK Presseck ist Viertletzter. Nicht gereicht hat es auch für die Spielgemeinschaften Tröstau/Mehlmeisel und Marktredwitz/Mitterteich sowie für Schlusslicht Hof 2. Im Übrigen wird in der neuen Saison dennoch ein Hofer Team in der Oberfrankenliga spielen: Die erste PTSV-SK-Mannschaft steigt aus der Regionalliga ab. In der Bezirksoberliga treffen die Saalestädter dann unter anderem auf den SC Waldsassen, der souverän den Meistertitel in der Ost-Liga holte. Den bedeutungslosen, aber ehrenvollen zweiten Platz nimmt der SK Helmbrechts ein.
Und in der Bezirksliga West lieferten sich Sonneberg und Burgkunstadt bis zuletzt ein beispielloses Kopf-an-Kopf-Rennen. Außer dem Unentschieden im direkten Aufeinandertreffen am zweiten Spieltag gewannen beide Mannschaften alle Wettkämpfe. So musste letztlich die Brettpunkt-Bilanz entscheiden - und da lagen die Thüringer klar vorne. Der SSV Burgkunstadt wäre wohl in jeder anderen Saison Meister geworden, muss sich jedoch mit nur einem Minuspunkt auf Platz zwei einreihen. Da es keine Absteiger in diese Liga gibt, gilt der SSV schon jetzt als erster Aufstiegsanwärter für die Saison 2018/19. Dramatik pur im Keller der Bezirksliga West: Kronach 2 und Mönchröden gewannen die Duelle der Abstiegskandidaten und beförderten Weidhausen 2 und Mitwitz in die Kreisoberliga.
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BVO » Oberfränkische Ligen: Start-Ziel-Erfolg für Bamberg 2
BVO

28.03.2018 - 17:53 von Klaus Steffan


Die ersten Entscheidungen über Auf- und Abstieg in den drei oberfränkischen Ligen sind eine Runde vor Schluss gefallen. Doch es bleibt noch genug Spannung für den letzten Spieltag, der am 15. April ausgetragen wird.

Die zweite Mannschaft des Jubiläumsvereins SC 1868 Bamberg hat es tatsächlich geschafft: Als Aufsteiger dominierten die Domstädter die Bezirksoberliga und stehen vorzeitig als Meister fest. Dieser Start-Ziel-Erfolg erinnert Fußballfans an den 1. FC Kaiserslautern, dem das Kunststück gelang, als Bundesliga-Neuling auf Anhieb Meister zu werden. Der knappe Sieg im Spitzenspiel gegen Seubelsdorf war jedoch ein hartes Stück Arbeit für die Mannen um Thomas Öhrlein. Herzlichen Glückwunsch! Damit spielt ab September Bamberg 1 in der Landesliga und Bamberg 2 nur eine Spielklasse darunter. Für die Bezirksliga Ost muss hingegen ein anderer Jubiläumsverein planen: Die Schachfreunde Kirchenlamitz, die dieses Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiern, verlassen das Oberhaus nach sechs Jahren wieder. Da aus der Regionalliga Nord-West voraussichtlich ein Absteiger (Hof) in die Oberfrankenliga kommt, bleibt es zwei Absteigern. Derzeit spricht vieles dafür, als müsste Marktleuthen 2 den Nachbarverein Kirchenlamitz auf dem Weg nach unten begleiten. Nur ein Sieg in der letzten Runde bei gleichzeitiger Niederlage von Neustadt würde die Marktleuthener noch retten.

Nach dem aktuellen Stand würde die Bezirksliga Ost mehr Zuwachs bekommen, als ihr lieb ist. Die Absteiger Kirchenlamitz und Marktleuthen 2 würden dazu führen, dass vier Teams von der Ost-Liga in die A-Klassen fallen. Absteiger Presseck würde es ebenso erwischen wie Tröstau/Mehlmeisel; Marktredwitz/Mitterteich und Hof 2 stehen ohnehin schon als Absteiger fest. Pressecker, Tröstauer und Mehlmeisler werden zu Marktleuthen-Fans und hoffen, dass die Egerstädter den Abstieg aus der Bezirksoberliga noch in letzter Minute verhindern. Kurz vor Saisonende registrierte auch die Bezirksliga ihre erste Spielabsage: Kulmbach gab wegen Spielermangels die Punkte gegen Thiersheim kampflos ab. Das führt dazu, dass Thiersheim aus der Abstiegszone rutscht; Kulmbach muss 50 Euro Geldbuße zahlen. Übrigens wird der erweiterte Bezirksvorstand der Mitgliederversammlung einen Antrag vorlegen mit dem Ziel, Bußgelder für Spielabsagen zu erhöhen. An der Spitze der Liga gab Waldsassen zwar den ersten Punkt ab, ist aber vorzeitig souveräner und unangefochtener Meister. Herzlichen Glückwunsch zur Rückkehr in die Oberfrankenliga! Die Vizemeisterschaft ist zwar formal wertlos, aber immer gut fürs Prestige. Der SK Helmbrechts meldete mit einem 6:2-Sieg im Spitzenspiel gegen Rehau eindeutige Ambitionen auf Platz zwei an.

Im Westen nichts Neues: Weder ist der Meister der Bezirksliga West schon gekürt, noch steht ein Absteiger fest. Das Spitzen-Trio und das Keller-Quartett liegen unheimlich nah beieinander. Zunächst der Blick nach oben: Sonneberg sammelt weiter fleißig Brettpunkte, gewann bereits zum zweiten Mal in dieser Saison mit 7,5:0,5. Die Brettpunkt-Bilanz kann am Ende der entscheidende Vorteil sein gegenüber der Konkurrenz. Mit einem Sieg im Finale in Coburg können die Thüringer die Meisterschaft feiern. Nur wenn ihnen dieser Erfolg verwehrt bleibt, können Burgkunstadt und Strullendorf noch hoffen – sie treffen am 15.4. im direkten Duell aufeinander. Die Tabellen-Konstellation in der unteren Hälfte erinnert sehr stark an Horror-Altmeister Hitchcock. Vier Teams mit vier Punkten, schon allein das verspricht Dramatik. Dass am letzten Spieltag die Abstiegskandidaten gegeneinander antreten, macht es nicht weniger spannend. Auch Hollfeld/Memmelsdorf mit fünf Zählern ist noch nicht endgültig gesichert. Denn auch hier spielt der Ausgang der Bezirksoberliga eine wichtige Rolle. Kommt kein Absteiger in die West-Liga, steigen nur zwei Teams in den Fahrstuhl nach unten. Rutscht Neustadt noch auf Platz neun im Oberhaus ab, sind es doch drei Mannschaften.

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BVO » Oberfränkische Ligen: Endspiel in der Bezirksoberliga steht bevor
BVO

25.02.2018 - 19:15 von Jan Fischer


Nach sieben von neun Runden nimmt der Kampf um die Spitze in zwei oberfränkischen Ligen an Dramatik zu. In einer Spielklasse hingegen kann der Tabellenführer schon den Meister-Sekt kaltstellen.

Der Reihe nach: In der Bezirksoberliga gab es mehrere spannende Wettkämpfe mit knappem Ausgang. Gleich dreimal hieß es 4,5:3,5, einmal 4:4. Bamberg 2 und Seubelsdorf behaupteten die Plätze eins und zwei. Nach Mannschaftspunkten sind sie auf Augenhöhe, bei den Brettpunkten ist der Jubiläumsverein aus der Domstadt überlegen. Das heißt: Im vorgezogenen Endspiel am 18. März sind eher die Seubelsdorfer im Zugzwang, unbedingt zu gewinnen, und weniger die Bamberger. Die anderen Teams liegen schon mindestens drei Punkte zurück – wohl zu viel, um noch ins Titelrennen eingreifen zu können. Von den drei Mannschaften im Keller punktete nur Kirchenlamitz, bleibt aber Schlusslicht. Entscheiden ist noch nichts. In der Regionalliga Nord-West deutet sich derweil immer stärker der Abstieg des PTSV-SK Hof in Richtung Oberfranken an.

Klare Verhältnisse herrschen in der Bezirksliga Ost. Der SC Waldsassen fuhr einen weiteren klaren Sieg ein und strebt zurück ins Oberhaus. Vier Zähler Vorsprung, und das zwei Runden vor Saisonende – es müsste schon viel schiefgehen, dass die Oberpfälzer nicht Bezirksliga-Champion würden. Rehau und Kulmbach machen wahrscheinlich den wertlosen Vizemeister-Titel unter sich aus. Die Abstiegsfrage ist für Hof 2 und Marktredwitz/Mitterteich wohl schon beantwortet, der Rückstand zum rettenden Ufer ist einfach zu groß. Es könnte aber auch passieren, dass die Ostliga zwei Absteiger aus der Bezirksoberliga aufnehmen muss – dann gäbe es hier vier Absteiger. So sind die heute siegreichen Pressecker, Tröstau/Mehlmeisel und Vorjahres-Vize Thiersheim noch nicht aus dem Schneider.

Sonneberg und Burgkunstadt führen weiter Kopf an Kopf die Bezirksliga West an; die Thüringer haben deutlich mehr Brettpunkte gesammelt. Auf Platz drei folgt – mit starker Brettpunkt-Bilanz – Strullendorf. Klare Sache: Sollte Sonneberg noch zweimal gewinnen, feiern Geisensetter & Co. die Meisterschaft. Wenn nicht, kommt dem Duell Burgkunstadt – Strullendorf am letzten Spieltag eine besondere Bedeutung zu. Das Mittelfeld der Liga besteht aus exakt einer Mannschaft, dem Coburger SV. Alle anderen Mannschaften müssen bangen und werden wohl zu neuen Neustadt-Fans. Hält sich der SV Neustadt b. Coburg in der Bezirksoberliga, könnte die Westliga von Teams “von oben” verschont bleiben. In diesem Fall gäbe es im Westen nur zwei Absteiger.

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BVO » Toralf Kirschnek neuer Oberfränkischer Schnellschach-Einzelmeister 2018
BVO

18.02.2018 - 19:54 von Klaus Steffan


Bei der am 18. Februar 2018 beim PTSV-SK Hof durchgeführten Schnellschach-Meisterschaft gewann Toralf Kirschnek (1.FC Marktleuthen), vor Viktor Schindler (PTSV-SK Hof) und Gerald Löw (TSV Bindlach-Aktionär).


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