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Dienstag, 19. März 2019
BVO » Oberfränkische Ligen - Vorgezogenes Endspiel steigt in Hof
BVO

25.02.2019 - 18:51 von Klaus Steffan


Es war der Spieltag der knappen Ergebnisse. Doch allzu viele Vorentscheidungen sind in Runde 7 der oberfränkischen Ligen noch nicht gefallen. Was auch bedeutet: Die Spannung bleibt konstant hoch.

Zum Beispiel in der Bezirksoberliga: Die Topteams Bindlach 2 und Hof gewannen, sie trennt jetzt nur noch ein halber Brettpunkt. Unter diesen Voraussetzungen steigt ein vorgezogenes Endspiel, das am 24. März im Hofer Postsportheim über die Bretter geht. Weidhausen ist durch eine Niederlage in Nordhalben zurückgefallen und besitzt nur noch theoretische Chancen auf die Meisterschaft. Einzig Waldsassen – zwei Punkte hinter dem Spitzenduo – hält derzeit noch mit. Im Keller der Liga spricht immer mehr dafür, dass es zwei Absteiger in die Bezirksliga West geben wird. Die Plätze 8 bis 10 belegen aktuell nur Mannschaften aus dem Westen; Sonneberg unterlag Helmbrechts im “Vier-Punkte-Duell”.

Bis zum 7. April könnte das Meisterschaftsrennen in der Bezirksliga Ost offen bleiben. Tabellenführer Marktleuthen 2 holte nur einen Zähler gegen die immer gefährlichen Kulmbacher – dadurch konnte Rehau gleichziehen. Erst am letzten Spieltag treffen die beiden Mannschaften aufeinander. Thiersheim kann noch auf Ausrutscher hoffen, während sich Kirchenlamitz durch eine Niederlage endgültig aus dem Kreis der Aufstiegskandidaten verabschiedet hat. Um den Klassenerhalt bangen vier Mannschaften. Wenn alle Ost-Teams im Oberhaus bleiben, erwischt das Abstiegsgespenst nur zwei von ihnen. Sicher planen für die A-Klasse kann seit heute Neuling SF Mitterteich.

Klar sind die Verhältnisse in der Bezirksliga West – zumindest an der Spitze. Der SSV Burgkunstadt will mit aller Macht in die Bezirksoberliga, was ihm im vergangenen Jahr noch knapp verwehrt blieb. Dem unangefochtenen Spitzenreiter folgt die SG Hollfeld/Memmelsdorf mit gebührendem Abstand von drei Punkten. Im direkten Aufeinandertreffen in der achten Runde kann Burgkunstadt bereits sein Meisterstück machen – oder die Spielgemeinschaft Morgenluft wittern. Zum Krimi á la Franken-Tatort verspricht der Abstiegskampf zu werden. Die Teams zwischen Platz 4 und 10 können noch nicht durchatmen. Dies zumal ja vier Absteiger drohen. Auch Etablierte wie Coburg und Strullendorf sind noch längst nicht aller Sorgen ledig.
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BVO » Oberfränkische Ligen - Spannung im Oberhaus
BVO

04.02.2019 - 21:11 von Klaus Steffan


Zwei Drittel der Saison in den oberfränkischen Ligen sind gespielt. Vor allem im Oberhaus ist im Endspurt Spannung garantiert – sowohl im Titelrennen als auch im Abstiegskampf.

Bindlach 2 setzte sich im Spitzenspiel der Bezirksoberliga knapp gegen Waldsassen durch. Damit sind die “Aktionäre” weiterhin gleichauf mit den Hofern, die souverän gewannen. Nur eineinhalb Brettpunkte trennen die beiden Topteams der Liga. In Runde acht am 24. März treffen sie zum vorgezogenen Endspiel aufeinander. Nicht chancenlos ist aber auch Weidhausen; der SK musste beim 4:4 gegen Neustadt einen Dämpfer hinnehmen. Der Blick in die zweite Tabellenhälfte zeigt, dass auch dort nichts entschieden ist. Nordhalben verschaffte sich etwas Luft, ist aber noch lange nicht aus dem Schneider. Bangen müssen Neustadt und Helmbrechts, vor allem jedoch Sonneberg und Michelau. Nach jetzigem Stand würde die Bezirksliga West doppelten Zuwachs von oben bekommen – was die Zahl der Absteiger im Westen auf vier erhöhen würde.

In der Bezirksliga Ost gingen ebenfalls zwei Spitzenmannschaften an die Bretter; Marktleuthen 2 hatte in Thiersheim das bessere Ende für sich. Schon vor zwei Jahren, als es in diesem Duell am letzten Spieltag um die Meisterschaft ging, hatten die Thiersheimer das Nachsehen. Marktleuthen ist sogar alleiniger Erster, da die Konkurrenz stolperte: Rehau spielte nur 4:4 in Oberkotzau, und Kirchenlamitz verlor in Kulmbach. Das heißt, die Marktleuthener können nun aus eigener Kraft den sofortigen Wiederaufstieg klar machen. Und unten? Wenn man von den regulären drei Absteigern ausgeht, kommen dafür fünf Mannschaften infrage. Sichtlich am härtesten tut sich Neuling SF Mitterteich, der bislang keinen Fuß auf den Boden bekommt.

Einsam und allein ziert weiterhin Burgkunstadt die Spitze der Bezirksliga West. Auch dem sechsten Gegner Kronach 2 gelang es nicht, dem SSV einen Zähler abzuluchsen. Nur die Spielgemeinschaft aus Hollfeld und Memmelsdorf hält noch mit, hat aber drei Mannschaftspunkte Rückstand und deutlich weniger Brettpunkte als der Tabellenführer. Viel spannender wird es im Kampf um den Klassenerhalt. Drei (oder vier) von sechs Mannschaften werden in den Fahrstuhl nach unten steigen. Doppelt punkten konnte nur ein “Kellerkind”, der Coburger SV.

Besonderheit im Wettkampf Steinwiesen – Bamberg 3: Das erste Brett der Bamberger blieb unbesetzt; sie verloren dadurch nicht sämtliche Partien, müssen aber eine saftige Strafe von 50 Euro zahlen. So will es die Neuerung in der Turnierordnung, die kurioserweise der SC Bamberg bei der MV 2018 als ein Antragsteller forciert hatte.


Quelle: Text Jan Fischer
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BVO » Oberfränkische Ligen - Sieger des Spieltags: Burgkunstadt
BVO

21.01.2019 - 05:32 von Klaus Steffan


Die oberfränkischen Ligen sind zurück aus der Weihnachtspause – und wie! In Runde 5 gab es gleich mehrere bemerkenswerte Ergebnisse. Daraus entsteht ein hochinteressantes Tabellenbild, zumindest in zwei der drei Spielklassen.

In der Bezirksoberliga kassierte Herbstmeister Hof seine erste Niederlage; mit dem SK Weidhausen muss man eben immer rechnen. Bindlach 2 verpasste durch ein 4:4 beim Aufsteiger Helmbrechts die alleinige Tabellenführung. Die “Bären” müssen sich den Platz an der Winter-Sonne mit Waldsassen teilen. Um den Titel ist nun ein Vierkampf mit unbekanntem Ausgang entbrannt: Waldsassen, Bindlach, Hof und Weidhausen sind gleichauf. Der Rest der Liga liegt schon vier Zähler zurück und befindet sich mitten im Abstiegskampf. Auch Vereine wie Kirchenlaibach und Nordhalben müssen diesmal zittern.

Viele Parallelen zum Oberhaus tun sich in der Bezirksliga Ost auf. Kirchenlamitz hat sich schnell vom 1:7-Dämpfer in Bindlach erholt und bezwang Herbstmeister Thiersheim. Marktleuthen 2 nutzte die Gunst der Stunde, besiegte seinerseits Bindlach 3 haushoch und ist nun neuer Spitzenreiter. Allerdings ist auch in der Ost-Liga ein Quartett mannschaftspunktgleich. Neben Marktleuthen, Thiersheim und Kirchenlamitz gehört noch Rehau dazu. Von den übrigen sechs Mannschaften müssen am Ende drei absteigen.

Der Sieger des Spieltags heißt SSV Burgkunstadt. Der Vizemeister des Vorjahres dominiert die Bezirksliga West nach Belieben. Ein eigener klarer Sieg gegen Höchstadt 2 – und dazu die Schwäche der Konkurrenz: Das ergibt einen komfortablen Vorsprung von drei Punkten. Tettau, stark in die Saison gestartet, musste die zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Einzig Hollfeld/Memmelsdorf hält noch den Anschluss. Ungewöhnlich: Die Abstiegszone beginnt bereits bei Platz vier. Den Vierten Bamberg 3 und das Schlusslicht Coburg trennen gerade mal zwei Zähler.


Quelle: BVO - Jan Fischer
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BVO » Weihnachtsmeister wahren weiße Weste
BVO

16.12.2018 - 19:44 von Klaus Steffan


In Hof, Thiersheim und Burgkunstadt wird der Jahresabschluss gefeiert: Diese drei Vereine dürfen sich Herbst- oder Weihnachtsmeister in den oberfränkischen Ligen nennen. Und die Teams haben den übrigen 27 Mannschaften noch etwas voraus: Sie behalten nach vier von neun Runden die weiße Weste, führen die Tabellen der Ligen mit jeweils 8:0 Punkten an.

Das Spitzenspiel der Bezirksoberliga wurde an den Brettern 2 bis 5 entschieden. Die Partien gingen alle an Gastgeber Hof – und damit auch das Duell gegen Aufsteiger Waldsassen. Ein Ausrufezeichen setzte Bindlach 2 gegen Nordhalben, die Bären pirschten sich auf Platz zwei nach vorne. Im Abstiegskampf befinden sich nicht weniger als sechs Mannschaften. Helmbrechts und Neustadt verschafften sich mit dem ersten Saisonsieg zumindest etwas Luft.

In der Bezirksliga Ost schien alles angerichtet für die Herbstmeisterschaft von Kirchenlamitz. Doch trotz nomineller Überlegenheit gab es ein Debakel für den Absteiger beim forschen Aufsteiger Bindlach 3. Im Aufeinandertreffen der bislang Ungeschlagenen behielt Thiersheim gegen Rehau knapp die Oberhand und sicherte sich den Platz an der Wintersonne mit zwei Punkten Vorsprung vor drei Verfolgern. Nicht nur wegen der Kälte müssen Oberkotzau, Marktleugast, Tröstau/Mehlmeisel und Mitterteich zittern; die Abstiegskandidaten treffen am 20. Januar in direkten Duellen aufeinander.

Burgkunstadt will nach mehreren gescheiterten Anläufen endlich den Aufstieg packen: Ein klarer Sieg in Mönchröden festigte die Tabellenführung der Bezirksliga West – und das mit zwei Zählern vor Tettau, das überraschend deutlich gegen Bamberg 3 unter die Räder kam. Bemerkenswert der Erfolg von Aufsteiger Höchstadt 2 gegen Kronach 2, das nun als Schlusslicht überwintert. Interessant auch: Die Abstiegszone beginnt aktuell schon bei Platz vier.

Das verspricht viel Spannung fürs neue Jahr. Abgerechnet wird ohnehin erst nach der letzten Runde am 7. April. Dann werden wir wissen, wie viel die Herbstmeistertitel wert sind.


Quelle: Text Jan Fischer
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BVO » Oberfränkische Ligen - Vorentscheidung noch im alten Jahr?
BVO

25.11.2018 - 17:57 von Klaus Steffan


Ein Drittel der Saison in den oberfränkischen Ligen ist gespielt. Bei sieben Mannschaften steht bisher die Null (auf der Verlustpunkt-Seite). Das wird sich in der letzten Runde 2018 ändern: Dann fällt in Spitzenduellen vielleicht schon eine Vorentscheidung über den Titel.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen erlebt die Bezirksoberliga. Spitzenreiter Waldsassen feierte beim Mitaufsteiger Helmbrechts den höchsten Sieg des Tages. Absteiger Hof zeigte sich bei Aufsteiger Sonneberg keineswegs souverän. Vor dem Klassen-Schlager Hof – Waldsassen scheinen die Oberpfälzer leicht im Vorteil zu sein. Bei Bindlach 2 wird man genau beobachten, wie dieses Duell ausgeht. Die Aktionäre müssen am dritten Advent gegen die wieder erholten Nordhalbener ran. Für die Frankenwäldler wird sich dann entscheiden, ob sie in aller Ruhe Weihnachten feiern können – oder aber das Abstiegsgespenst im Nacken spüren. Die Abstiegszone bilden aktuell fünf Mannschaften, am schlechtesten sieht’s für Schlusslicht Neustadt aus.

Die drei Spitzenteams der Bezirksliga Ost haben alle doppelt gepunktet – wenn auch mehr oder minder deutlich. Am schwersten tat sich Rehau gegen Aufsteiger Bindlach 3. Kantersiege fuhren hingegen Kirchenlamitz und Thiersheim ein. Am 16. Dezember geht es bei Thiersheim – Rehau schon um sehr viel; die Kirchenlamitzer müssen zu den bissigen Bindlacher Bären. Im Keller sind Marktleugast und Mitterteich schon etwas abgehängt, liegen aber natürlich noch nicht aussichtslos zurück. Mit ihnen zittern momentan vier weitere Teams um den Klassenverbleib.

In der Bezirksliga West könnten Burgkunstadt und Tettau mit 8:0 Punkten überwintern – Siege in Runde vier mal vorausgesetzt. Der SSV gewann heute deutlich gegen einen Liga-Neuling, der TSV hingegen nur knapp. Immerhin beträgt der Abstand zu den Verfolgern schon zwei Punkte. Nach den Verfolgern Hollfeld/Memmelsdorf und Strullendorf beginnt bereits der “kritische” Kreis. Sechs Teams sehnen sich nach schönen Zählern unterm Christbaum.


Quelle: Jan Fischer
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BVO » 30 Jahre oberfränkische Schachtage in Schney – Noch 50 Tage bis zum Start
BVO

16.11.2018 - 16:07 von Klaus Steffan


Die Franken-Akademie Schloss Schney ist einmal mehr Schauplatz der oberfränkischen Schachtage – und Anziehungspunkt für weit mehr als 150 Denksportler innerhalb von vier Tagen. Die Teilnehmer ermitteln vom 3. bis 6. Januar 2019 insgesamt 20 oberfränkische Meister. Rund 50 Tage zuvor haben sich bereits 30 Schachspieler einen Startplatz in den sechs Turnierschach-Wettbewerben gesichert.

Es ist ein besonderes Jubiläum: Seit mittlerweile 30 Jahren finden die oberfränkischen Schachtage Jahr für Jahr auf Schloss Schney statt. 1989 war es der Schachverein Seubelsdorf, der sich mit diesem Austragungsort um die Ausrichtung der oberfränkischen Meisterschaften im Schach bewarb. Seitdem hat sich die Franken-Akademie bestens bewährt, und es gab für den Schachbezirk Oberfranken keinen Grund, an einen anderen Ort zu wechseln. In 30 Jahren haben sich auch die Schachtage zum echten Event entwickelt: Es werden sage und schreibe 20 oberfränkische Meister innerhalb von vier Tagen in Schney gekürt. Fast 200 Denksportler kommen regelmäßig zusammen und kämpfen um Punkte und Platzierungen und Tickets für die bayerischen Meisterschaften im Turnier- und Blitzschach.
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Quelle: Text Jan Fischer
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BVO » SC Waldsassen peilt Durchmarsch in die Regionalliga an
BVO

11.11.2018 - 19:56 von Klaus Steffan


Wer bisher manche Mannschaften in den oberfränkischen Ligen nicht so recht einschätzen konnte, bekam in Runde zwei einen Eindruck von ihrer Spielstärke. Und so gab es denn auch einige Überraschungen in positiver und negativer Hinsicht.

Ein Aufsteiger führt nach zwei Spieltagen die Bezirksoberliga an. Der SC Waldsassen wandelt – zumindest bislang – auf den Spuren von SC Bamberg 2, jener Mannschaft, die zuletzt von der Bezirks- in die Regionalliga durchmarschierte. Dabei schalteten die Oberpfälzer keinen Geringeren als den FC Nordhalben aus, der in den vergangenen Jahren stets vorne mitspielte und die eine oder andere Meisterschaft holte. Möglichst schnell zurück in bayerische Gefilde will der PTSV-SK Hof. Und Bindlach 2, Sieger im Spitzenspiel gegen Weidhausen, bleibt den Topteams auf den Fersen. Im Keller sind es vor allem die (übrigen) Aufsteiger, die zu kämpfen haben – und der bisher punktlose SV Neustadt b. Coburg.

Die Bezirksliga Ost ist bislang eine Drei-Klassen-Gesellschaft: Je drei Teams mit 100 bzw. null Prozent, dazwischen ein breites Vierer-Mittelfeld mit ausgeglichenem Punktekonto. Man könnte fast sagen “Alles wie erwartet” – wären da nicht die Ausrufezeichen von Aufsteiger Bindlach 3 gegen Oberkotzau und von Thiersheim im Topspiel gegen die Kulmbacher, die nach dem plötzlichen Tod von Dr. Wolfgang Schweizer unter Schock standen. Noch in diesem Jahr wird sich an der Spitze der Liga etwas bewegen, wenn Teams mit weißer Weste direkt aufeinandertreffen.

Die Konstellation in der Bezirksliga West gleicht der Tabelle der Ost-Liga frappierend. 3-4-3 wird auch hier gespielt. Allerdings mit zwei Mannschaften – Hollfeld/Memmelsdorf und Tettau -, die nicht unbedingt ganz vorne zu erwarten waren. Und mit den klangvollen Namen Bamberg, Kronach und Coburg, die nicht unbedingt ganz hinten zu erwarten waren. Im Schlagerspiel dieser Runde entführte der SSV Burgkunstadt nicht nur beide Punkte aus Strullendorf, sondern zeigte auch allzu deutlich, dass es endlich klappen soll mit dem Aufstieg ins Oberhaus.

Auch diesmal wieder ein Blick darauf, wie vollständig die Mannschaften angetreten sind: Nur wenige Teams spielten zu siebt – dabei blieb meist das achte Brett unbesetzt, was ja keine Strafe nach sich zieht. Einmal blieb das fünfte Brett frei, dafür werden zehn Euro fällig. Doch die Zeit zur Analyse ist knapp, schon in zwei Wochen geht es weiter.


Quelle: Jan Fischer - BVO-Webseite
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BVO » Der erste Spieltag der oberfränkischen Ligen hat’s in sich
BVO

22.10.2018 - 16:10 von Klaus Steffan


Was für ein Saisonauftakt in den drei oberfränkischen Ligen! Viele Mannschaften trugen ihre Wettkämpfe mit offenem Visier aus. Heraus kamen Kantererfolge, knappe Ergebnisse und auch Überraschungen. Zum ersten Mal galt dabei die “entschärfte” Regel zum Freilassen von Brettern; demnach zieht die Abwesenheit eines Spielers nicht mehr den Verlust der nachfolgenden Bretter nach sich. Ohnehin trat in Runde eins nur eine Mannschaft unvollständig an; der Verein muss dafür eine Geldbuße in moderater Höhe zahlen.
In der Bezirksoberliga kam Aufsteiger Waldsassen am besten aus den Startlöchern. Weidhausen und Absteiger Hof sind weitere Sieger des ersten Spieltags. Die Aufsteiger Helmbrechts und Sonneberg setzten mit ihren Unentschieden gegen Nordhalben und Bindlach 2 erste Ausrufezeichen.
Keine Punkteteilung gab es hingegen in der Bezirksliga Ost . Das Duell der Absteiger entschied Kirchenlamitz gegen Marktleuthen 2 knapp für sich. Die restlichen Resultate fielen sehr deutlich aus: Oberkotzau, Thiersheim, Rehau und Kulmbach siegten – das könnten auch die Mannschaften sein, die in dieser Liga den Titel unter sich ausmachen.
Für einen Paukenschlag sorgte die SG Hollfeld/Memmelsdorf in der Bezirksliga West . Mit 7,5:0,5 triumphierte sie über Coburg; in der Vorsaison hatte es noch 4:4 geheißen. Strullendorf und Burgkunstadt – zwei Teams, die 2017/18 vorne mitspielten – zeigten mit Erfolgen, dass man wieder mit ihnen rechnen muss.


Quelle: Text Jan Fischer
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