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Mittwoch, 29. Januar 2020
BVO » Abschlussbericht - Oberfränkische Schachtage
BVO

10.01.2020 - 16:07 von Klaus Steffan




Die oberfränkischen Schachtage in Schney sind erneut zum Treffpunkt der Denksport-Szene des Bezirksverbands geworden. Insgesamt kämpften 177 Teilnehmer um Punkte, Platzierungen, Pokale und Preise. Die Zahlen im Turnierschach (108) und Blitzschach (69) bewegten sich weiter auf hohem Niveau. Meister und Vizemeister der einzelnen Klassen sicherten sich Tickets für die bayerischen Meisterschaften. Erfolgreichster Verein war der SC Bamberg mit fünf Titeln. Insgesamt wurden diesmal 21 Meister gekürt.

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Sie räumten die Pokale im Meisterturnier der Erwachsenen ab (von links): U25-Meister Christoph Sesselmann, Vizemeister und Seniorenmeister Stefan Wunder, der Oberfranken-Champion Michal Michalek und der Drittplatzierte und Jungsenioren-Meister Kurt-Georg Breithut.


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Quelle: Text Jan Fischer / Foto Elias Pfann
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BVO » Oberfränkische Ligen - Überraschungen vor dem Fest
BVO

08.12.2019 - 21:30 von Klaus Steffan


Für die einen gab es in der letzten Runde 2019 eine vorweihnachtliche Überraschung, für die anderen eine schöne Bescherung. Klar ist: Der Spieltag der oberfränkischen Ligen am zweiten Advent brachte gleich mehrere unerwartete Ergebnisse.

So musste Höchstadt in der Bezirksoberliga im Kampf um den Wiederaufstieg einen herben Rückschlag hinnehmen, unterlag gegen Neustadt. Nordhalben verpasste die Chance, Platz zwei zu erobern und verlor sensationell gegen Aufsteiger Rehau. Unter keinem guten Stern steht die bisherige Saison für den SV Seubelsdorf, der bis zum Frühjahr noch in der Regionalliga spielte: Er findet sich nach drei Niederlagen in Folge auf einem Abstiegsplatz wieder. Schlusslicht ist Aufsteiger Hollfeld/Memmelsdorf. Unbeeindruckt ziehen hingegen der Weihnachtsmeister Hof sowie Kirchenlaibach ihre Bahnen an der Spitze. Sie werden erst in der vorletzten Runde aufeinandertreffen.

In der Bezirksliga Ost entwickelt sich Oberkotzau mehr und mehr zum Angstgegner für die Etablierten. Kulmbach musste gegen den ATSV den ersten Punkt abgeben, ist aber dennoch zum Jahreswechsel vorne. Die Oberkotzauer bleiben den Bierstädtern aber auf den Fersen, gemeinsam mit den Reserveteams aus Marktleuthen und Bindlach. Nicht zu rechnen war damit, dass Fast-Aufsteiger Thiersheim beim Absteiger Helmbrechts derart deutlich untergeht. Diese beiden Mannschaften bilden das kleine Mittelfeld, spätestens danach beginnt die Abstiegszone mit Kirchenlamitz, zwei Aufsteigern und der SG Tröstau/Mehlmeisel.

Atemberaubend ist das Kopf-an-Kopf-Rennen, das sich zwei Absteiger in der Bezirksliga West liefern: Michelau und Seubelsdorf gehen exakt gleichauf als Tabellenführer in die Winterpause, die am 19. Januar endet. Sie fuhren erneut klare Siege ein. Ihr Duell in der siebten Runde könnte zum echten Endspiel um die Meisterschaft werden. Bamberg 3 folgt schon mit zwei Punkten Rückstand auf Platz drei. Alle anderen Teams können sich des Klassenerhalts noch nicht sicher sein. Darunter sind so klangvolle Namen wie Coburg oder Strullendorf – obwohl Corcordia mit dem höchsten Erfolg, einem 7,5:0,5, etwas fürs Brettverhältnis tat.

Als Siegerin des Tages darf sich BVO-Schatzmeisterin Ulrike Pfadenhauer fühlen, ohne dass sie mitspielte: Bei mehreren Wettkämpfen blieben Bretter unbesetzt – das spült einen dreistelligen Betrag in die Kasse des Bezirksverbands.


Quelle: Jan Fischer - BVO
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BVO » Hof auf dem Weg zur Herbstmeisterschaft
BVO

24.11.2019 - 20:41 von Klaus Steffan


Nach einem Drittel der Saison haben die Tabellen der oberfränkischen Ligen schon etwas klarere Konturen. Doch gerade im Oberhaus ist und bleibt es spannend.

Vor dem Spieltag lagen die Mannschaften der Bezirksoberliga unheimlich dicht beieinander. Nach Runde drei deutet sich nun eine Zwei-Klassen-Gesellschaft an: fünf Teams, die Ambitionen auf die Meisterschaft haben, und fünf, die eher um den Klassenerhalt bangen müssen. Hof und Höchstadt feierten gegen zwei Aufsteiger die höchsten Siege des Tages. Knapp gewannen hingegen Nordhalben beim Absteiger Seubelsdorf und Kirchenlaibach in Neustadt. Der PTSV-SK Hof ziert aktuell allein die Spitze – und könnte mit einem weiteren Erfolg Herbstmeister werden.

In der Bezirksliga Ost gab es gleich zwei Spitzenspiele, und beide endeten 4,5:3,5. So behielt Kulmbach gegen Vorsaison-Vize Thiersheim die Oberhand und will die weiße Weste nicht ablegen. Bindlach 2 brachte diesmal deutlich mehr starke Spieler an die Bretter und siegte gegen Marktleuthen. Überraschungsteam der Liga ist Oberkotzau auf Platz zwei. Helmbrechts verschaffte sich etwas Luft, die SG Tröstau/Mehlmeisel muss weiterhin auf den ersten Punktgewinn warten.
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Horn - Laustsen (Bindlach 2 vs Marktleuten 2) im Bindlacher Rathaus

Im Westen nichts Neues: Da ziehen die Favoriten Sonneberg und Michelau einsam ihre Kreise. Beeindruckend jedoch, wie die Michelauer den Aufsteiger Hallstadt regelrecht wegfegte. Während sich Bamberg 3 zurückmeldete, musste Coburg gegen Weidhausen 2 eine unerwartete Niederlage hinnehmen. Und jetzt treten die Vestestädter auch noch nacheinander gegen die beiden Spitzenreiter an. Ganz schwierig dürfte es werden, zwei Mannschaften aus Bamberg in der Liga zu halten. Schlusslicht Bamberg 4 kassierte in Strullendorf eine hohe Niederlage.


Quelle: Text von Jan Fischer / BVO Webseite, Foto von Klaus Steffan
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BVO » Dichtes Feld im Oberhaus
BVO

10.11.2019 - 20:36 von Klaus Steffan



Das hat es nur selten gegeben: Im Oberhaus der Bezirksverbandes ist schon nach zwei Spieltagen keine Mannschaft mehr verlustpunktfrei.

Was auch bedeutet: Die Bezirksoberliga ist bislang völlig ausgeglichen. Zwischen dem Ersten und dem Letzten liegen nur zwei Punkte. Um ein Haar hätte sogar Aufsteiger Burgkunstadt die Führung übernehmen können – wenn der SSV in Nordhalben gewonnen hätte. Aber auch das 4:4 bei den Frankenwäldlern ist aller Ehren wert. Die anderen beiden Aufsteiger verloren hingegen, und im Duell der Regionalliga-Absteiger behielt Höchstadt die Oberhand gegen sieben Seubelsdorfer. Überraschend deutlich unterlagen die stark eingeschätzten Waldsassener gegen den PSV-SK Hof. Erst nach der dritten Runde wird es wohl genauere Prognosen über den Saisonausgang geben.

Ein wenig klarer ist schon das Tabellenbild der Bezirksliga Ost. Dabei findet sich Absteiger Helmbrechts unerwartet erst mal im Keller wieder. Das Top-Trio Marktleuthen 2, Kulmbach und Thiersheim untermauerte seine Ambitionen auf die Meisterschaft. Am 24.11. kommt es zum ersten “Vier-Punkte-Spiel”, Kulmbach kontra Thiersheim. Fast wäre Oberkotzau das Team Nummer vier mit 4:0 Zählern gewesen, doch Gegner Kirchenlamitz rettete noch das 4:4 ins Ziel. Der nominelle Favorit Bindlach 2 brachte erneut bei weitem nicht die beste Aufstellung an die Bretter; zu siebt reichte es gerade so zum Pflichtsieg in Mitterteich.

Ebenfalls drei Mannschaften zieren die Spitze der Bezirksliga West. Sonneberg und Michelau durfte man sicher vorne erwarten, Aufsteiger Hallstadt eher nicht. Nach zwei 4,5-Siegen trägt der TV noch immer die weiße Weste. Strullendorf – in den Vorjahren stets auf den vorderen Plätzen anzutreffen – kommt hingegen noch nicht aus den Startlöchern und kassierte die zweite Niederlage, allerdings gegen den zweiten starken Kontrahenten. So muss Concordia nun zum Kellerduell gegen Bamberg 4 antreten.


Quelle: Jan Fischer / BVO
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BVO » Erster Spieltag – erste Trends
BVO

21.10.2019 - 18:26 von Klaus Steffan



Noch sind nur erste Trends, die sich am Saisonauftakt in den oberfränkischen Ligen ablesen lassen. Für Hochrechnungen ist es zu früh. Doch klar ist, dass sich die eine oder andere ambitionierte Mannschaft den Start etwas anders vorgestellt hat.

Zum Beispiel der SC Höchstadt: Der Absteiger aus der Regionalliga unterlag knapp und überraschend dem SSV Burgkunstadt, seines Zeichens Aufsteiger in die Bezirksoberliga. Der zweite Aufsteiger aus dem Westen, die SG Hollfeld/Memmelsdorf, trotzte gleich dem SC Waldsassen ein Unentschieden ab. Auch der Ost-Meister Rehau startete mit einem Sieg. Große Ziele dürfte der PTSV-SK Hof nach dem knapp verpassten Aufstieg in der Vorsaison und angesichts prominenter Rückkehrer haben. Doch in Runde eins reichte es nur zu einem 4:4 gegen die stets gefährlichen Nordhalbener. Standesgemäß hingegen der Sieg des Absteigers Seubelsdorf, der erster Tabellenführer im Oberhaus ist.

Nomineller Favorit der Bezirksliga Ost ist die Reserve des TSV Bindlach-Aktionär – aber nur, wenn die “Bären” viele starke Spieler ans Brett bringen. Das war in Runde eins nur bedingt der Fall – Oberkotzau nützte die Chance und siegte. Für die Fast-Aufsteiger Marktleuthen 2 und Thiersheim zählt nur die Meisterschaft – sie legten am ersten Spieltag schon mal vor. Besonders beeindruckten die Marktleuthener gegen Absteiger Helmbrechts. Und Kulmbach meldet auch erneut Ansprüche auf die vorderen Plätze an.

In der Bezirksliga West drängt Sonneberg wieder nach oben. Aber auch Michelau kam im Spitzenspiel bei Strullendorf gut aus den Startlöchern. Aufsteiger Hallstadt setzte ein erstes Ausrufezeichen mit dem Sieg gegen die etablierten Coburger. Und Weidhausen 2 holte immerhin ein Remis gegen die favorisierten Tettauer.

Drei Wochen bleibt Zeit für Analysen und Vorbereitung – am 10. November geht es weiter.


Quelle: Text von Jan Fischer / BVO-Seite
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BVO » Vorläufige Spielpläne der Oberfränkischen Ligen...
BVO

05.08.2019 - 19:22 von Klaus Steffan


Hier die Spielpläne der Oberfränkische Ligen für die kommende Saison.
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BVO » Closing Gambit: Doku über Schach-WM 1978 feiert Deutschland-Premiere in Hof
BVO

13.04.2019 - 10:55 von Klaus Steffan


18. Juli 1978, Baguio City auf den Philippinen: Anatoli Karpov und Viktor Kortschnoi treten zum Duell um die Schach-Weltmeisterschaft an. Es wird einer längsten WM-Kämpfe der Geschichte – und einer, bei dem auch die Politik abseits des Schachbretts eine große Rolle spielt. Am 17. Oktober 1978 setzt sich der Titelverteidiger Karpov nach 32 Partien mit 6:5 Siegen durch.

Das Central-Kino in Hof und der Schachbezirk Oberfranken präsentieren den Dokumentarfilm über die Schach-WM 1978: „Closing Gambit“ feiert in der englischen Originalfassung Deutschland-Premiere in Hof. Am 1. Mai um 19 Uhr öffnet sich der Vorhang im „Central“. Special Guest an diesem Abend ist der bekannte Großmeister Vlastimil Hort, der auch im Film zu Wort kommt. Er wird anschließend in einer Gesprächsrunde Rede und Antwort stehen und sicher manche Anekdote in seiner unnachahmlichen Art zum Besten geben. Anschließend besteht auch für das Publikum die Gelegenheit, Fragen zu stellen, und Hort erfüllt Autogramm- und Fotowünsche. Den Besuch des Großmeisters ermöglicht die Selber Firma Kirschneck-Folien als großzügiger Sponsor.
„Closing Gambit“ entstand 40 Jahre nach dem legendären Duell um die Schachkrone unter der Regie von Alan Byron. Der Vorteil des Briten: Er ist selbst Schachspieler und kennt alle Feinheiten des Denksports. Der Film bietet daher eine realistische Erinnerung an die Ereignisse auf den Philippinen im Jahr 1978 und deren politische Brisanz. Kortschnoi hatte sich 1976 aus der UdSSR abgesetzt, Karpow hingegen galt als linientreuer Sowjetbürger. Deshalb verfolgte der Kreml die Partien am Schachbrett äußerst genau. Gespielt wurde denn auch mit einigen Psychotricks. So protestierte Kortschnoi gegen ein Joghurt, das Karpov während einer Partie essen wollte; schließlich hätte die Farbe des Joghurts dem Weltmeister – davon war Kortschnoi überzeugt - eine geheime Botschaft vermitteln können.
Alan Byron hat für die 80-minütige Dokumentation Zeitzeugen und Beobachter befragt, auch Anatoli Karpov selbst liefert im Rückblick eine Einschätzung. Weitere Besonderheit der Deutschland-Premiere in Hof: Der Regisseur wird zu Beginn des Films in einer Videobotschaft zu den Gästen sprechen.

News Bilder
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BVO » Bären-Reserve steht kurz vor der Meisterschaft
BVO

24.03.2019 - 18:02 von Klaus Steffan


Im Sport liegen Freud und Leid oft nah beieinander. Das erfuhr am Wochenende der TSV Bindlach-Aktionär hautnah. Für die erste Mannschaft – das ranghöchste Team aus unserem Schachbezirk – ist nach 20 Jahren der Abstieg aus der zweiten Bundesliga besiegelt. Besser erging es der zweiten Mannschaft der “Bären”, die in der Bezirksoberliga das vorgezogene Endspiel souverän gewann.

In bärenstarker Aufstellung traten die Bindlacher beim PTSV-SK Hof an – Beleg dafür, dass die Truppe um Bertram Spitzl mit aller Macht nach oben drängt. Und tatsächlich gelang ein 5,5:2,5-Erfolg in Hof. Nun, mit zwei Punkten Vorsprung und der besten Brettpunkt-Bilanz, kann fast nichts mehr anbrennen. Bindlach 2 müsste schon gegen Kirchenlaibach untergehen und Hof gleichzeitig einen Kantersieg in Nordhalben feiern. Dass beides zusammenfällt, daran glauben wohl nicht einmal mehr die optimistischsten Hofer. Für die Vereine im Keller der Liga geht der Blick am 7. April auch in die Regionalliga Nord-West; dort kämpfen zwar drei oberfränkische Teams um die Meisterschaft, aber es schweben auch zwei Mannschaften aus dem Schachbezirk in akuter Abstiegsgefahr. Sollte die Bezirksoberliga tatsächlich doppelten Zuwachs bekommen, gäbe es drei Absteiger. Und die wären nach derzeitigem Stand alle aus dem Westen. Wer welchen Platz belegt und sich vielleicht noch retten kann, entscheidet sich in direkten Duellen der vier Letztplatzierten.
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Quelle: Text Jan Fischer
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BVO » Oberfränkische Ligen - Vorgezogenes Endspiel steigt in Hof
BVO

25.02.2019 - 18:51 von Klaus Steffan


Es war der Spieltag der knappen Ergebnisse. Doch allzu viele Vorentscheidungen sind in Runde 7 der oberfränkischen Ligen noch nicht gefallen. Was auch bedeutet: Die Spannung bleibt konstant hoch.

Zum Beispiel in der Bezirksoberliga: Die Topteams Bindlach 2 und Hof gewannen, sie trennt jetzt nur noch ein halber Brettpunkt. Unter diesen Voraussetzungen steigt ein vorgezogenes Endspiel, das am 24. März im Hofer Postsportheim über die Bretter geht. Weidhausen ist durch eine Niederlage in Nordhalben zurückgefallen und besitzt nur noch theoretische Chancen auf die Meisterschaft. Einzig Waldsassen – zwei Punkte hinter dem Spitzenduo – hält derzeit noch mit. Im Keller der Liga spricht immer mehr dafür, dass es zwei Absteiger in die Bezirksliga West geben wird. Die Plätze 8 bis 10 belegen aktuell nur Mannschaften aus dem Westen; Sonneberg unterlag Helmbrechts im “Vier-Punkte-Duell”.

Bis zum 7. April könnte das Meisterschaftsrennen in der Bezirksliga Ost offen bleiben. Tabellenführer Marktleuthen 2 holte nur einen Zähler gegen die immer gefährlichen Kulmbacher – dadurch konnte Rehau gleichziehen. Erst am letzten Spieltag treffen die beiden Mannschaften aufeinander. Thiersheim kann noch auf Ausrutscher hoffen, während sich Kirchenlamitz durch eine Niederlage endgültig aus dem Kreis der Aufstiegskandidaten verabschiedet hat. Um den Klassenerhalt bangen vier Mannschaften. Wenn alle Ost-Teams im Oberhaus bleiben, erwischt das Abstiegsgespenst nur zwei von ihnen. Sicher planen für die A-Klasse kann seit heute Neuling SF Mitterteich.

Klar sind die Verhältnisse in der Bezirksliga West – zumindest an der Spitze. Der SSV Burgkunstadt will mit aller Macht in die Bezirksoberliga, was ihm im vergangenen Jahr noch knapp verwehrt blieb. Dem unangefochtenen Spitzenreiter folgt die SG Hollfeld/Memmelsdorf mit gebührendem Abstand von drei Punkten. Im direkten Aufeinandertreffen in der achten Runde kann Burgkunstadt bereits sein Meisterstück machen – oder die Spielgemeinschaft Morgenluft wittern. Zum Krimi á la Franken-Tatort verspricht der Abstiegskampf zu werden. Die Teams zwischen Platz 4 und 10 können noch nicht durchatmen. Dies zumal ja vier Absteiger drohen. Auch Etablierte wie Coburg und Strullendorf sind noch längst nicht aller Sorgen ledig.
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BVO » Oberfränkische Ligen - Spannung im Oberhaus
BVO

04.02.2019 - 21:11 von Klaus Steffan


Zwei Drittel der Saison in den oberfränkischen Ligen sind gespielt. Vor allem im Oberhaus ist im Endspurt Spannung garantiert – sowohl im Titelrennen als auch im Abstiegskampf.

Bindlach 2 setzte sich im Spitzenspiel der Bezirksoberliga knapp gegen Waldsassen durch. Damit sind die “Aktionäre” weiterhin gleichauf mit den Hofern, die souverän gewannen. Nur eineinhalb Brettpunkte trennen die beiden Topteams der Liga. In Runde acht am 24. März treffen sie zum vorgezogenen Endspiel aufeinander. Nicht chancenlos ist aber auch Weidhausen; der SK musste beim 4:4 gegen Neustadt einen Dämpfer hinnehmen. Der Blick in die zweite Tabellenhälfte zeigt, dass auch dort nichts entschieden ist. Nordhalben verschaffte sich etwas Luft, ist aber noch lange nicht aus dem Schneider. Bangen müssen Neustadt und Helmbrechts, vor allem jedoch Sonneberg und Michelau. Nach jetzigem Stand würde die Bezirksliga West doppelten Zuwachs von oben bekommen – was die Zahl der Absteiger im Westen auf vier erhöhen würde.

In der Bezirksliga Ost gingen ebenfalls zwei Spitzenmannschaften an die Bretter; Marktleuthen 2 hatte in Thiersheim das bessere Ende für sich. Schon vor zwei Jahren, als es in diesem Duell am letzten Spieltag um die Meisterschaft ging, hatten die Thiersheimer das Nachsehen. Marktleuthen ist sogar alleiniger Erster, da die Konkurrenz stolperte: Rehau spielte nur 4:4 in Oberkotzau, und Kirchenlamitz verlor in Kulmbach. Das heißt, die Marktleuthener können nun aus eigener Kraft den sofortigen Wiederaufstieg klar machen. Und unten? Wenn man von den regulären drei Absteigern ausgeht, kommen dafür fünf Mannschaften infrage. Sichtlich am härtesten tut sich Neuling SF Mitterteich, der bislang keinen Fuß auf den Boden bekommt.

Einsam und allein ziert weiterhin Burgkunstadt die Spitze der Bezirksliga West. Auch dem sechsten Gegner Kronach 2 gelang es nicht, dem SSV einen Zähler abzuluchsen. Nur die Spielgemeinschaft aus Hollfeld und Memmelsdorf hält noch mit, hat aber drei Mannschaftspunkte Rückstand und deutlich weniger Brettpunkte als der Tabellenführer. Viel spannender wird es im Kampf um den Klassenerhalt. Drei (oder vier) von sechs Mannschaften werden in den Fahrstuhl nach unten steigen. Doppelt punkten konnte nur ein “Kellerkind”, der Coburger SV.

Besonderheit im Wettkampf Steinwiesen – Bamberg 3: Das erste Brett der Bamberger blieb unbesetzt; sie verloren dadurch nicht sämtliche Partien, müssen aber eine saftige Strafe von 50 Euro zahlen. So will es die Neuerung in der Turnierordnung, die kurioserweise der SC Bamberg bei der MV 2018 als ein Antragsteller forciert hatte.


Quelle: Text Jan Fischer
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